Die drei österlichen Tage beginnen mit einer festlichen Messe am Gründonnerstag Abend.

Wir erinnern uns an die Einsetzung der Eucharistie.
Es war, als Jesus das letzte Mahl mit seinen Jüngern gemäß dem Ritus von Pascha feierte.
Er wusste, dass es das letzte sein würde und er Leiden und einem grausamen Tod entgegenging.

In diesem Bewusstsein drückte Jesus seine tiefe Liebe und seine Bereitschaft aus,
für die vielen gebrochen zu werden.
Er nahm das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: „Das ist mein Leib für euch!“.
Und er nahm den Becher mit Wein und sprach: „Das ist mein Blut vergossen für euch!“
Die Feier endet in Nüchternheit mit dem Transfer der Eucharistie aus der Kapelle.
Der Altar wird abgedeckt, Altarschmuck entfernt.

Während des anschließenden Abendessens im Repertorium zündete M. Maoro die Menorah an,
den siebenarmigen Leuchter
in Erinnerung des Pascha-Mahls, das Jesus mit seinen Jüngern hielt.

Junge Schwestern stellten Fragen über die Bedeutung dieser besonderen Nacht,
die M. Maoro beantwortete.

Der Tag schloss mit dem Nachtgebet und der heiligen Stunde,
während der wir den Abschiedsreden aus dem Johannesevangelium lauschten.

Während der Nacht waren wir eingeladen, mit Jesus eine Stunde zu wachen,
der in so vielen Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt leidet.





























