Die Liebe Gottes drängt uns
zu Solidarität mit den Armen und Unterdrückten,
zu einer Offenheit den Nöten der Menschen gegenüber,
Hoffnung zu geben und Sinn für Gerechtigkeit wachzurufen,
zu einer gemeinsamen Verantwortung für die uns anvertraute Umwelt,
damit in allem Gott verherrlicht werde.
Die vom Leben Benachteiligten, die von einer ungerechten Weltordnung Ausgebeuteten, die Opfer der Globalisierung und die an den Rand ihrer Existenz gedrängten Menschen - kurz die ARMEN - sind die Zielgruppen der Sozialzentren, die wir in den besonders betroffenen Ländern unterhalten. "Option for the Poor" (Option für die Armen) war seit vielen Jahren ein immer wiederkehrendes Thema unserer Generalkapitel. Was können wir noch tun? Wo können wir uns noch mehr einsetzen? Wie können wir selbst einfacher leben? Das waren die Fragen, denen wir uns stellten. Die konkreten Antworten wurden in den Prioraten gegeben und bezogen sich auf die dringendsten Notwendigkeiten der Menschen in den betreffenden Gebieten. So entstanden die verschiedenen Sozialeinrichtungen wie: Heime für Strassenkinder, Suppenküchen, Zentren für Emigranten, Aufklärungsseminare für Farmer und Landarbeiter, alternative Schulen für Erwachsene und Arme, handwerkliche Kurse für Frauen und Jugendliche, Hilfe für alte Menschen und Vieles mehr.