Die Liebe Christi drängt uns,


in der Teilnahme am missionarischen Dienst der Kirche,
die Frohbotschaft in alle Bereiche des menschlichen Lebens zu tragen.
Offen für alle Tätigkeiten,
die sich mit dem benediktinischen Leben vereinbaren lassen,
engagieren wir uns vielfältig entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse.

Gewöhnlich leisten wir unseren Beitrag
in Form eines gemeinsamen Dienstes,


Damit in allem Gott verherrlicht werde.

Das grundsätzliche Charakteristikum unseres Lebens ist die Gottsuche in Gemeinschaft unter einer Regel und einer Oberin.
Benedikt strebte ein Leben im Gleichgewicht von Gebet und Arbeit an.
Seine Mönche verbrachten Zeit im Gebet, um zu entdecken, warum sie arbeiten,
und eine anderen Teil der Zeit bei der Arbeit,
um für Ordnung und Harmonie im Kloster zu sorgen.

Ora et labora: .Benediktiner/-innen sollten weder
in der Arbeit versinken noch ihre Pflichten vernachlässigen.

Nach Benedikt sollte alles Essen, Trinken, Schlafen, Lesen, Arbeiten
und Beten maßvoll geschehen.

Der erste Schritt auf dem benediktinischen Weg ist,
mit Aufmerksamkeit hinzuhören,
was das erste Wort der Regel Benedikts vorschreibt: Höre!

So verlangt Benedikt unsere Aufmerksamkeit,
um Christus in Gemeinschaft nachzufolgen.

Benedikt pflastert den geistlichen Weg nicht mit spektakulären Übungen,
sondern lehrt uns, Gott im täglichen Leben zu suchen und zu finden.

Die Regel Benedikts bereitet uns vor für dieses schlichte,
nicht immer leichte Leben in der Nachfolge.