Die Liebe Gottes drängt uns


Missions-Benediktinerinnen leben in Gemeinschaft. Das ist ein wichtiges Merkmal unserer Lebensform. Benedikt fragt im Prolog seiner Regel:
"Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht?"
Menschen die darauf mit einem "Ja" antworten, sind eingeladen zu einer Gemeinschaft, zu einer Weggemeinschaft. Nicht als einzelne, sondern miteinander machen wir uns auf die Suche, wie Leben gelingen kann.



damit in allem Gott verherrlicht werde.


In unserem Alltag äußert sich das sichtbar zunächst in der Weise, dass wir uns mehrmals am Tag zum Gottesdienst versammeln, weil wir wissen, dass Seine liebende Hand uns letztlich trägt und wir unser Leben Ihm verdanken. Als von Ihm Beschenkte bringen wir unser ganzes Leben vor Ihn und danken, loben, klagen und bitten gemeinsam. Im Seinem Wort und in den Sakramenten kommt Gott vor allem auf uns zu und hilft uns, uns zu orientieren und zu erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt. Zentrale Bedeutung hat dabei das Hören auf Gottes Wort, weshalb Schweigen und Alleinsein ebenfalls ganz wichtig für unser Leben sind. Die "lectio divina" also ein betendes Lesen der Heiligen Schrift, nimmt in unserem Tagesablauf einen wichtigen Raum ein. Hieraus schöpfen wir Kraft, immer wieder zu versuchen, entschieden in Solidarität und Liebe miteinander und für andere da zu sein.